Freitag, 14. August 2015

Chancen sollte man nutzen!



Das mit der Jobsuche hier gestaltete sich schwieriger als gedacht. Rhonda hatte dann Jo (wo wir in Wellington gewwooft hatten) eine SMS geschrieben, ob sie wen wüsste, der zur Zeit wen sucht. Wie der Zufall es will suchen sie grade selber Leute für die Märkte, da Der Winter deren beste Zeit für ihre Cordials ist. Somit hat sie uns angeboten für die gleiche Arbeit, die wir letztes mal auch gemacht haben ein kleines Taschengeld zu zahlen. Da wir hier nichts finden und dort die Leute und die Arbeit kennen und es sehr genossen haben da, haben wir zugesagt. Somit werden wir die nächsten 6 Wochen In Wellington verbringen.




Da dann hier grade so schönes Wetter war, haben wir die Zeit genutzt und sind endlich mal wieder wandern gegangen. Dieses mal einen der „Great Walks“ hier in Neuseeland, nämlich den „Abel Tasman Coast Track“. Wir waren für km, 4 Tage unterwegs (reine Laufzeit: Std). Es war unglaublich schön. Im Sommer ist der Weg total überlaufen, bei uns waren kaum Leute unterwegs, was wirklich toll war. Geschlafen haben wir in Hütten mit Feuer. Die Hütten waren meistens am Strand, sodass man noch immer schön den Sonnenuntergang beobachten konnte.


Kringelfarn    - Koru -


Am ersten Tag sind wir 4 Std (12,4km) gelaufen. Was so zum Anfang sehr angenehm war, so zum rein kommen mit Gepäck. Die liefen sich auch sehr schnell, sodass wir recht flott an der Hütte waren. Zum Glück brannte schon das Feuer, obwohl es sehr sommerliche Temperaturen waren, war man doch froh am Ende in eine warme Hütte zu kommen. Der Ofen lief auch so gut, dass wir unseren Kocher gar nicht brauchten und das Wasser einfach so gekocht hatte auf dem Ofen.



Wo müssen wir lang? Planung am Abend in der Hütte




Abends haben wir uns dann noch ganz lange mit ein paar Deutschen unterhalten. Es ist total toll, dass man sich einfach so immer unterhalten kann, da man so unglaublich viel zu erzählen hat und man so viele Erfahrungen zum Austausch hat.
Die Nacht war allerdings sehr kalt und so kam Nadine (eine der Deutschen) in unser Zimmer und hat gefragt, ob wir nicht vor dem Feuer schlafen wollen: gesagt getan! Und es war eine super Entscheidung.




Am nächsten Tag sind wir dann auch mit Nadine und Florian (aus München) zusammen gegangen. Somit ging auch da die Zeit flott rum und das Wetter war noch wärmer. Man kommt oft an Aussichtspunkten vorbei, die einen die wunderschöne Seite der Golden Bay zeigt. Mit dem goldenen Sandstrand und dem türkisblauen Wasser. Die beiden sind bis zum Onetahuti Beach gegangen und haben sich dort dann vom Wassertaxi abholen lassen. Wir hatten noch ein bisschen vor uns. Insgesamt sind wir am 2. Tag 8,5 Std gegangen (25km) und waren dementsprechend auch sehr froh endlich in der Hütte angekommen zu sein, wo, zum Glück, auch schon das Feuer brannte. 

Gemütliche Hüttenstimmung

Hier haben wir uns die Hütte mit 2 Franzosen und einer schweizerisch-neuseeländischen Familie verbracht. Es wurde viel gelacht und viel erzählt.


Karibik? Ach nee, Abel Tasman Park, Neuseeland!!!


Am 3. Tag hatten wir einen ganz entspannten Morgen, da wir warten mussten, bis Ebbe ist, da man nur dann von dort weiter kommt. Allerdings ist das Wasser dann noch nicht ganz weg und somit muss man dann durch mehrere Priele im Eiswasser gehen. Hendrik ist barfuss gegangen und Rhonda hatte sich Flipflops angezogen, wo sie noch Socken drüber gezogen hatte. Es war eine super Erfahrung und nach dem 2. Priel hatte man sich dann auch an die Wassertemperatur gewöhnt. 



Weiter ging es dann erstmal wieder, wie die letzten tage auch, durch verschiedene Wälder. Mal Farn, mal Manuka. Vorbei an glitzernden Stränden, die nur so zum verweilen einladen bis zu unserer Mittagspause. Dadurch, dass man recht viel auch am Strand lang läuft, ist es zwar sehr abwechslungsreich, aber auch sehr anstrengend. Gut, dass wir nur einen Rucksack mit hatten, den wir abwechselnd getragen haben.

Wandern bei Sonnenuntergang am Strand im Winter :)

Nach der Mittagspause haben wir dann Nadine und Florian nochmal getroffen. Das war ganz lustig, weil wir eigentlich schon viel zu spät dran waren.

An dem Tag führte uns der Weg in 6 Std über ca. 15 km bis zu unsere Hütte, die wir in der Dämmerung erreichten. Leider lief hier das Feuer nicht so richtig gut, da das Holz viel zu nass war und somit war die Hütte sehr kalt.

Allerdings hatten wir einen sehr schönen Abend mit 3 Iren, die für uns irische Lieder gesungen haben. Es hat total viel Spaß gemacht, auch wenn man den einen Iren kaum verstanden hat, weil er so einen starken Akzent hatte.



An unserem letzten Tag sind wir dann nach Totoranui zurück gegangen, wo uns das Wassertaxi abgeholt hat und uns zurück zum Startpunkt brachte. Das Wassertaxi ist ein Speedboot, wodurch man echt ordentlich über die Wellen fliegt. Allerdings kann es auch nicht so richtig am Strand anlegen, sodass man teils durchs Wasser gehen muss um auf oder runter vom Boot zu kommen. Uns ist durch das ganze Gewackel auch ordentlich schlecht geworden. Aber so waren wir, für eine Strecke die wir in 4 Tagen gelaufen sind, innerhalb von einer Stunde wieder zurück in der Zivilisation.




Es war einfach wunderbar. Wir hatten wahnsinnig Glück mit dem Wetter, denn die nächsten Tage hatte es im strömen geregnet. Für uns steht fest: sowas wollen wir auf jeden Fall nochmal machen. Wenn nicht hier, dann wo anders!

Mittwoch, 29. Juli 2015

Es geht wieder Richtung Norden!


Da es uns inzwischen dann doch etwas zu kalt wird im Auto zu schlafen, haben wir uns entschieden unseren Weg Richtung Norden anzutreten.


Eiskratzen von innen! Mal was Neues

Von Te Anau ging es dann erstmal wieder Richtung Christchurch. Aber wir konnten es uns nicht nehmen lassen nochmal am Mount Cook vorbei zu fahren, da es uns so begeistert hatte.
Und was soll man sagen: es hat sich wieder super gelohnt. Dieses Mal hatten wir komplett gutes Wetter und sind somit in Lake Tekapo auch nochmal zum Mount John und dem Sternobservatorium gefahren. Der Ausblick war einfach super! Und somit konnten wir auch nochmal die super leckeren Bagels essen! Wir hatten auch das Glück, dass wir dort durch ein Teleskop gucken konnten, somit haben wir die Sonne und den Jupiter angucken können.





Da man in der region ja auch gut Angeln kann, haben wir das auch nochmal genutzt. Dieses Mal haben wir einen ganzen Tag geangelt. Es dauerte sehr sehr lange bis etwas angebissen hatte. Vorher hatte man schon immer die Forellen gesehen, wie sie an uns vorbei geschwommen sind. Da wir ja die Actioncam haben, mit der man ja auch Unterwasser filmen kann, hatte Rhonda die fantastische Idee sie zu filmen. Sie hätte wohl mal besser sich filmen sollen, dann hätten wir jetzt was für „Upps, die Pannenshow“. Die Forelle ist natürlich sofort weggeschwommen und als Rhonda dann versuchte wieder weg vom Fluss zu gehen ist sie ausgerutscht auf den Steinen und plumps halb ins Wasser gefallen! :D Zum Glück hat Hendrik dann noch eine Forelle gefangen, somit war das Abendessen dann jedenfalls gesichert!!!



In Christchurch haben wir dann nochmal Marley besucht, sind aber nur eine Nacht geblieben. Der nächste Halt hieß dann „Hanmer Springs“. Dort ist ein riesige Thermalquelle, die wir natürlich besucht haben. Schon toll mitten im Winter in schönen warmen Pools zu sitzen und um einen rum die Berge zu sehen. Hendrik war es wohl etwas zu warm und somit ist er erstmal umgekippt. Irgendwie hatten wir grade so eine „Pechsträhne“. Er hat sich aber nichts getan, ist alles gut.

Auf dem Weg nach Norden mussten wir dann allerdings auch durch die Alpen wieder. Natürlich fing es dann auch an zu schneien auf der Passstraße, aber wir wollten eh einen kleinen Campingplatz direkt am Pass (auf ca 900m) ansteuern. Der war allerdings schon ziemlich zu geschneit. Der Mann, der mit dem Schneepflug dort lang gefahren ist, meinte aber, dass wir dort schlafen können und er morgen früh wieder kommt und uns notfalls rausziehen würde. Somit haben wir die Nacht im Auto im Schnee verbracht, was auch was schönes hatte. Am nächsten morgen kamen wir dann aber ohne Hilfe auch wieder auf die Straße.




So, und nun sind wir im Norden der Südinsel angekommen und suchen in Nelson nach einem Job.




Sonntag, 19. Juli 2015

Der majestätische Milford Sound!



Die Fahrt nach Te Anau war schon unglaublich beeindruckend. Überall ragen Berge in den Himmel, sind mit Schnee bedeckt und laden zum Träumen ein.
In Te Anau ist das Bild nicht anders und so hält es einen, auch bei schlechtem Wetter, einfach nich im Auto und man muss raus und sich diese wahnsinnige Natur angucken.


bei Nacht

Von Te Anau führt der Milford Highway zum Milford Sound. Die „Sounds“ sind die Fjorde hier. Es ist ein riesiger Nationalpark und er ist fast unberührt. Der Milford Sound ist dabei der beliebteste, wahrscheinlich auch weil er am einfachsten zu erreichen ist. Man kann dort mit seinem eigenen Auto hinfahren, oder mit einer Bustour. Wir haben uns mal an die Bustour angeschlossen, da die Straße die tage vorher wegen Schnee und Eis gesperrt war und man dort nur fahren darf, wenn man Schneeketten mitführt.


Und es hat sich wirklich gelohnt. Auto fahren ist dort eh so schwierig, weil man durch die Schönheit einfach abgelenkt ist, die einen umgibt. Da hat der, der fährt Pech gehabt.
Uns Guide „Simon“ hat uns viel über die Region erzählt und wie das alles so entstanden ist. Das Wetter war uns zwar nicht ganz so treu, aber auch das hatte unglaublich viel Charme. Dadurch sah alles sehr mystisch und märchenhaft aus. Hier und da kam ein Regenbogen zum Vorschein, oder die Sonne blitze an einer Stelle durch. Man kann es wirklich nicht beschreiben, oder auf den Fotos festhalten wie unglaublich schön es hier ist. Das muss man selber gesehen haben!!!!

Mirrorlakes
Die 120km lange Straße führt direkt durch die Südalpen und man fährt an einer Stelle sogar einfach durch einen Tunnel im Berg, der 2300m hoch ist, durch. Plötzlich ist man in einer ganz anderen Welt und umgeben von Steinfelsen, hunderten von Wasserfällen (die nur da waren wegen dem Regen) und Schnee.

Wenn man dann am Ende der Straße angelangt ist, wartet eine kleine Bootsfahrt auf einen. Dabei fährt man dann über den Sound bis zur Tasman See. Auch hier waren wieder hunderte von Wasserfällen, wobei es nur 4 gibt, die immer da sind. Der Rest war wieder einfach nur da wegen dem Regen. Einer der permanenten Wasserfälle sind die „Stirling Falls“, an denen das Boot ganz dicht ranfährt und man sich dann unter den Wasserfall stellen kann. Einer Maorilegende nach, soll das Wasser einen am nächsten Tag 10 Jahre jünger wirken lassen...nichts wie drunter also ;)


Milford Sound mit dem Mitre Peak

Regenwald
Auf der Fahrt zurück sind fast alle eingeschlafen, allerdings hatten wir auch hier noch einige tolle Spots an denen wir angehalten haben. Wirklich unglaublich wieviel schöne Natur in diesem Gebiet steckt.

Donnerstag, 9. Juli 2015

Hey ho, on the Road again!



Nachdem wir uns von Margaret verabschiedet hatten, ging es für uns zur „Otago Peninsula“. Einer Halbinsel bei Dunedin.
Somit heißt es nun wieder: Schlafen im Auto! Das gute ist, dass man auf der Peninsula umsonst schlafen kann. Mit wunderschönen Blick über den Hafen bis nach Dunedin.


Dick eingepackt gehen die Nächte erstaunlich gut. Wenn man dann morgens aufwacht und sieht, dass alles vereist ist und Schnee auf den Bergen liegt, wird einem doch schon mulmig! Dann wird sich eben noch eine Schicht mehr angezogen ;)
Vorsichtig wie es nur ging, sind wir dann an den nördlichsten Punkt der Halbinsel gefahren um dort Albatrosse zu sehen. Dadurch, dass es sehr stürmisch war, flogen auch super viele über das Meer.
In den ganzen Wellen haben wir dann sogar einen kleinen Pinguin gesehen. Trotz des nicht so schönen Wetters hat es sich also gelohnt :)

Am nächsten Tag ging es erstmal noch in die Schokofabrik von Cadbury. Dort hatten wir ziemlich Glück und waren ganz alleine bei der Führung und konnten so ganz viele Fragen stellen. Es war unglaublich interessant und zum Naschen gab es auch ganz viel ;) Es gab sogar einen Schokowasserfall, oder Schokofall. Wie bei „Charlie und die Schokoladenfabrik“. Leider durfte man keine Fotos machen. Sicherlich, weil sonst die ganzen Ideen geklaut werden.

Bild aus dem Internet

Auf der Southern Scenic Route ging es dann Richtung Te Anau. Wirklich Pech hatten wir nur 2 mal auf der Strecke! Das erste mal in den „Catlins“. Dort war nämlich ein riesiger Erdrutsch, wodurch wir eine riesige Umleitung fahren mussten...von ca. 30km, Schotterpiste. Was waren wir froh, als das vorbei war. Das andere mal war am Lake Hauroko, dort wollten wir hin spazieren (6km hin), aber leider war Petrus uns überhaupt nicht holt und wir sind unglaublich nass geworden. Kurz vor dem Ziel haben wir dann auch umgedreht, weil wir nicht mehr konnten und ja auch wieder 1 ½ Std zurück gehen mussten. Oh man!

Nugget Point Lighthouse

Die Nuggets vom Leuchtturm aus


In den Catlins befindet sich auch der Südlichste Punkt der Südinsel, der Slope Point. Da allerdings immer gesagt wird das Neusseland von „Cape Reinga“ bis „Bluff“ geht, mussten wir auch noch nach Bluff.

Scheint windig hier zu sein

Bluff ist der Hafen von Invercargill und sehr bekannt für seine Austern, die wir natürlich nicht probiert haben. In Invercargill konnten wir uns die Tuataras angucken. Das sind Echsen, die früher auf der ganzen Welt gelebt haben, schon damals als die Dinosaurier noch gelebt haben. Dann sind sie überall ausgestorben, ausser in Neuseeland. Irgendwie verrückt. Auch hier ist inzwischen ein starker Rückgang, aber wie so viele Tierarten hier, versuchen die Kiwis solche Tiere wieder zu etablieren.

Henry, Alter: 115 Jahre, zeugte 126 Kinder nachdem er 100 Jahre alt wurde!!!


Montag, 29. Juni 2015

Wir werden doch noch zu Kiwis!



Die letzten 2 Wochen haben wir in Dunedin verbracht. Die schottischte Stadt außerhalb Schottlands. So ist „Dunedin“ auch gälisch für Edinburgh.
Es ist wirklich ganz niedlich da. 10% der Einwohner sind Studenten, wodurch es viele nette Cafés und Lädchen gibt.
Wir haben auch ein paar Stadtrundgänge gemacht um uns die ganzen hübschen alten Gebäude anzuschauen.

Uni


Hauptbahnhof
First Church





In Dunedin gibt es auch die steilste Strasse der Welt. Mit einem Gefälle von 35%!!! Da sind wir dann erstmal hochgestiefelt. Puh, ganz schön anstrengend. Es gibt doch tatsächlich total verrückte Menschen, die dort joggen, oder mit ihrem Mietwagen einmal hoch (dabei grade so oben ankommen) um dann wieder runter zufahren.

Die steilste Stelle


Einen neuen Weg mit Tannennadeln
Die Zeit haben wir bei Margaret gewohnt und dort endlich mal wieder gewwooft. Sie wohnt etwas außerhalb von Dunedin und hat den typischen neuseeländisch ¼ Acre. Das lustige an ihrem Grundstück ist, dass es auf den Hang gebaut wurde. So ist der ganze Garten total schief und man hat schon eine kleine Bergbesteigung hinter sich wenn man ganz oben zum Garten will.
Dadurch, dass jetzt ja Winter ist, haben wir hier natürlich nicht mehr soviel mit jäten und pfalnzen zu tun. So durften wir bei ihr eher handwerkliche Dinge tun. Von Gartenzaun und Beeterhöhungen bauen, über sauber machen (Gewächshaus) bis hin zu Regenrinne sauber machen. Wir haben eigentlich jeden Tag draußen gearbeitet, obwohl die ganze Zeit Schnee angesagt war, hatten wir strahlenden Sonnenschein (bei teils 20°C) und nur Nachmittags Regen. Allerdings lag auf den Bergen recht viel Schnee.
Unser Gartentor :)


Viele Sachen waren dabei, die wir noch nie gemacht haben, aber wirklich gut sind, dass wir sie jetzt schon einmal gemacht haben. Z.B. Regenrinnen sauber machen.
Zu Essen gab es immer reichlich und eigentlich alles aus ihrem Garten. Unserer Figur hat das allerdings nicht gut getan ;) Margaret verscuht auch immer ihren Wwoofern was neuseeländisches zu kochen. Somit haben wir ganz viel typisches gegessen. Pavlova, Sausages Rolls, Anzac Biscuits, Lamm, Cheeserolls und Pies, und und und. Yummy!

Wir haben unglaublich viel von ihr gelernt zum Thema Garten und Kochen. Haben auch unglaublich viele Rezepte von ihr bekommen → Könnt euch also schon mal freuen :)


Was darf zu so einem typischen „Kiwi“-Aufenthalt nicht fehlen? Genau, der Nationalsport Nummer 1: RUGBY!
Wir waren im Stadion und haben uns Highlanders gegen Chiefs angeguckt (Dunedin gegen Hamilton). Es war super Stimmung im Stadion und das Spiel war auch richtig spannend und am Ende gewinnt eben das bessere Team: die Highlanders! Jippie! Von Margaret wurden wir übrigens noch mit einer kleinen Fanfahne ausgestattet, damit wir auch richtig mit jubeln können :)

Noch beim Aufwärmen

Viele Punkte auf der: „Was ist typisch für Neuseeland“-Liste sind damit abgehakt worden. Wir werden doch noch zu richtigen Kiwis.

Freitag, 12. Juni 2015

Goodbye Christchurch!



Endlich ging unsere Reise weiter. Das heißt ja aber auch immer wieder Abschied nehmen von lieben Leuten. Auch fühlt es sich inzwischen komisch an wieder zu Reisen, waren wir doch jetzt 2 Monate an einem Ort.
Unser nächstes großes Ziel hieß nun „Dunedin“!
Auf dem Weg dorthin haben wir mal wieder hier und da angehalten.
Ein richtig tolles Örtchen ist Oamaru. In dem Ort stehen noch super viele alte viktorianische Häuser und viele Läden sind auch noch wie in der alten Zeit. So gibt es einen Buchbinder, viele Antiqueshops und viele Handwerkerkünste. Macht schon total Spaß dort einfach durch die Straßen zu laufen.



Auf der anderen Seite ist Oamaru der Ort des „Steampunk“. Eine Kunstrichtung, die aus ganz verrückten abgefahrenen Dingen besteht. Sozusagen: die industrielle Revolution gepaart mit Punk und Sci-Fi Meist sind es Skulpturen aus alten Eisenmaterialien. So steht, z.B. in der Stadt eine große alte Lok, die Feuer spuckt und leuchtet.

Steampunk Headquarter

Zu dem ganzen gibt es auch ein „Museum“, das wir uns dann auch angeguckt haben. Man kann gar nicht alles beschreiben was es dort gab und teils ist es auch voll schwierig. Es war auf jeden Fall sehr interessant. Beeindruckend, aber auch irgendwie beängstigend.


Hai-Zeppelin
Nachdem wir uns dort dann noch mit richtigem Brot ausgestattet haben, war der nächste Halt die „Moeraki Boulders“.
Das sind große Steinkugeln, die am Strand liegen. Klingt jetzt nicht so besonders, aber sie sehen echt toll aus. Sie sind ca. 4 Mio. Jahre alt und liegen da ein bisschen wie Dinoeier am Strand. Es hattet auf jeden Fall was total beruhigendes und entspannendes an sich.


und hopp!

ooohmmmm

Die Nächte haben wir wieder im Auto geschlafen. Teils wird es hier nachts jetzt um die 0°C, teils auch darunter. Wir mussten schon Eis kratzen. Rhonda ist somit nachts eingepackt wie ein Eskimo, Hendrik schafft es noch mit einer Schicht Klamotten. Unser Abendritual besteht nun darin die Wärmflasche warm zu machen und die „Heizung“ anzuwerfen. Ja ihr habt richtig gelesen. Wir haben eine kleine selbstgebaute Heizung. Sie besteht aus Tontöpfen und 3 Kerzen. Und ob ihr es glaubt oder nicht. Sie hat es voll drauf. Und ja (um allen schlauen Sprüchen schon mal aus dem Weg zu gehen!), wir passen auf und es ist sicher mit den Kerzen im Auto! ;) Und was natürlich auch dolle hilft, ist ganz viel kuscheln :P



Dienstag, 9. Juni 2015

Oh wie schön ist Neuseeland!


Einer unserer Ausflüge ist ein eigener Eintrag wert! Wir haben uns 5 Tage Zeit genommen und sind einfach mal wieder los.


Unser erster Halt war „Geraldine“. Ein kleiner süßer Ort, der so einiges in sich hat. So gibt es dort z.B. den größten Strickpulli der Welt (lt. Guinness Buch der Rekorde)! Nicht schlecht oder? Und wer hätte es gedacht? In diesem Laden gab es natürlich auch tolle Wolle! Rhonda hat sich gleich mal ein Knäuel mit genommen. Hier beginnt ja nun langsam, die gemütliche Jahreszeit und somit kommt bei uns die kreative Zeit grade. Stricken, malen, zeichnen, backen... alles dabei.
Sonst hat Geraldine noch ein kleines süßes Kino mit Sofas. Da hat es uns natürlich auch wieder reingezogen ;)


Abends ging es dann auf einen Campingplatz. Super ruhig und Idyllisch. Wir konnten dort sogar ein Lagerfeuer anmachen. Dazu durften Marshmallows natürlich nicht fehlen.

Am nächsten Tag ging es dann durch den Regen zum Lake Tekapo. Ein schöner großer See, der durch die abgeschliffenen Mineralien türkis leuchtet. Allerdings nicht so dolle im Regen. Naja, schön war es trotzdem. Am Ufer des Sees steht eine alte kleine Kirche, die „Church of the good Shepherd“.

Die einzige Chance ohne die ganzen Asiaten;)
Es hat ewig gedauert um dort mal ein Bild zu machen, da alle 5 min. ein dicker Reisebus mit Asiaten ankam. Unglaublich, wie die auf so was abfahren. Daneben könnte man echt einen Stand aufmachen um etwas zu verkaufen. Man wird wahrscheinlich ziemlich reich.
In der Nähe gibt es den Mt. John. Von dem soll man eine tolle Aussicht haben über den See. Also worauf warten wir noch? Hoch da...mit dem Auto! Trotz des nicht so guten Wetters war es unglaublich dort oben. Zum Glück gibt es dort ein Café, sonst wäre es sehr kalt gewesen. Leckeren Kakao und leckere bagels gab es noch dazu :)

Eigentlich wollten wir hier eine Nacht bleiben, haben uns aber zum Glück dagegen entschieden. Also ging die Fahrt weiter in Richtung Mt. Cook/Aoraki Village. Schon allein die Straße dorthin ist unglaublich mit den ganzen Bergen und der Aussicht. Allerdings muss man dabei echt aufpassen mit dem fahren. Man ist doch schneller abgelenkt, als man denkt. Aber wir haben einfach noch nie solche Berge gesehen. Vor Allem Rhonda nicht!

Wie grade der Schnee auf den Bergen liegt

Lake Pukaki
Durch das super flache Tal ging es zum Ort und dann auch gleich zum Campingplatz. Mitten in den Bergen. Ein kurzer Spaziergang führte uns dann zu einem Aussichtspunkt, von dem aus wir den höchsten Berg von Neuseeland bei bestem Wetter sehen konnten. Den Aoraki/Mt. Cook. Hier war von dem schlechtem Wetter gar nichts mehr zu spüren.

Fahrt zum Mount Cook

Hinten ist der Mt. Cook zu sehen. Wir im Vodergrund :D
Nachts wurde es dann allerdings schon recht kalt. Von den Bergen hörte man das Eis knacken und ab und zu konnte man auch hören wie irgendwo Schnee runter rutschte. Gruselig! Es war auch unglaublich windig in der Nacht, sodass die Wohnmobile neben uns alle umgeparkt haben und sich in Richtung Wind gestellt haben. Schon unser kleiner Harry hat so doll gewackelt, dass wir davon immer wieder aufgewacht sind.
Allerdings hat der Sternenhimmel alles wieder gut gemacht. Es war unglaublich und wir haben noch nie so einen schönen Himmel gesehen.

AMAZING!!!
Unsere Fahrt ging dann weiter nach Twizel. Das Einzige, was dort eigentlich besonders war, dass dort in der Nähe einige Lachsfarmen beheimatet sind. Unser Glück dabei war, dass grade die eine Farm einen Verlust von 5000 Fischen hatte, da ein Netz gerissen war und somit alle Lachse in den Kanal geflohen sind. Jippie! Also Angel raus und Köder rein. Es dauerte auch nicht lange, da hatte Hendrik was am Haken: eine dicke fette Forelle! Nagut, kein Lachs! Aber immerhin mal wieder ein Fang! Leider müssen wir ja immer nach einem Fisch aufhören, da wir keinen Kühlschrank haben. So ging es dann zum Campingplatz und Chefkoch-Hendrik hat sie zubereitet...Yummy!!!

Einmal Tanken bitte!

Lake Pukaki nochmal

Von da aus ging es dann wieder nach Christchurch. Wir mussten ja am Wochenende wieder arbeiten ;)